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Spiritualität – Wir befinden uns mitten im Advent und Weihnachten ist nicht mehr weit. Wie gewohnt wollen wir euch das Warten mit unseren Spiri-Impulsen ein wenig versüßen. In diesem Jahr geht es um Figuren aus der Weihnachtskrippe. Und da kommt man auch an Maria und Josef nicht vorbei - zwei Menschen, die nicht nur auf sich schauen.

Und was macht ihr so in eurer freien Zeit? Shoppen? Playstation zocken? Vielleicht Kino? Oder lecker essen gehen? Was macht ihr gerne? Für was nehmt ihr euch bewusst Zeit? Sicher ist das bei jedem Menschen unterschiedlich. Und das ist auch gut so, denn bei all dem Stress heutzutage ist das eigene Wohlbefinden absolut wichtig. Wenn es uns gut geht, dann ist das Leben einfach schöner. Egal wie, wann oder wann.

Nur was ist denn wirklich absolut wichtig? Klar ist es schön, dass ich mich um mein eigenes Wohlbefinden kümmere. Aber es gibt auch eine große Zahl von Menschen, die sorgen in ihrer freien Zeit dafür, dass es anderen gut geht. Die sich erstmal um diejenigen kümmern, die nicht in guter Verfassung sind oder die von alleine nicht klarkommen. Solche Menschen schauen eben nicht nur auf sich, sondern handeln uneigennützig und selbstlos.

Ein Beispiel für diese selbstlosen Menschen finden wir in der Weihnachtskrippe: Maria und Josef. Aufopferungsvoll kümmern sie sich um ihr Neugeborenes. Inmitten der kalten Nacht suchen sie nach einer warmen Unterkunft. Nachdem sie keinen Platz in der Herberge finden konnten, entscheiden sie sich für eine simple Krippe. Kein Luxus. Kein Wohlbefinden. Hauptsache ein Dach über dem Kopf und ein Schutz für ihr Kind. Sie wickeln es in Windeln, damit dem Kleinen nicht kalt ist. An sich denken sie in dieser Situation nicht.

Und wir heute? Sicher lassen sich die Umstände der Weihnachtsgeschichte mit denen der heutigen Zeit nicht vergleichen. Aber trotzdem können wir uns von den Eltern des Jesuskindes etwas abschauen. Nämlich nicht immer nur uns selbst im Blick zu haben, sondern auch diejenigen, die auf unsere Unterstützung angewiesen sind. Kinder, Jugendliche, aber auch alte Menschen. Eben alle, die in bestimmten Situationen nicht alleine klarkommen. Denn das macht nicht nur die Welt ein kleines bisschen besser, sondern es stärkt bestimmt auch das eigene Wohlbefinden.

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