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FÖJ/FSJ bei der KjG – Raus aus der Schule und rein ins Arbeitsleben - Seit September macht Felix Wald bei uns in der KjG ein Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ). Hier berichtet er in regelmäßigen Abständen was er dabei tut und wie es ihm gefällt.

Vor fast genau fünf Monaten habe ich mein Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) hier bei der KjG in Würzburg begonnen und ich muss sagen, es fühlt sich schon wie eine Ewigkeit an. In diesen Monaten ist viel passiert und mein Leben hat sich von diesem Moment an ziemlich verändert.

Raus aus „Hotel Mama“ und dem entspannten Schulleben und rein in die Arbeitswelt in die Großstadt Würzburg. Ich merke bereits, wie ich immer selbstständiger werde und wichtige Entscheidungen auch alleine treffen kann, wodurch auch mein Selbstwertgefühl steigt. An die flexiblen Arbeitszeiten musste ich mich erst noch gewöhnen, da es sowas in der Schule nur recht selten gab. Mit der Zeit war es für mich aber kein Problem mehr, auch abends mal etwas länger zu arbeiten, auf diverse Veranstaltungen zu gehen, oder sogar mal ein ganzes Wochenende woanders zu verbringen. Über das komplette Büroteam der KjG kann ich bis jetzt nur Gutes sagen. Sie haben mich hier herzlich aufgenommen und ich fühle mich auch richtig wohl hier.

Kommen wir nun zu meinen „normalen“ Arbeitsalltag bei der KjG. Ich stehe morgens um 7:45 Uhr auf und bereite mich auf den kommenden Tag vor. An einem normalen Arbeitstag fange ich dann um 9 Uhr im Büro an, aber wie schon gesagt, die Arbeitszeiten können flexibel sein. Als erstes schaue ich auf meinen Terminkalender, was heute alles ansteht und checke meine E-mails. Sofern nichts Besonderes ansteht, versuche ich meine to-do-Liste abzuarbeiten, doch das schaffe ich eigentlich nie, da immer wieder etwas Neues dazukommt. Entweder habe ich einige Aufgaben hier im Büro zu erledigen, wie zum Beispiel Plakate entwerfen für verschiedene Veranstaltungen wie die Diözesankonferenz oder den Diözesanausschuss, oder ich bin mit dem Klimobil der Umweltstation unterwegs, wenn es mal wieder in die Werkstatt muss. ;-) Aber mit dem Klimobil fahre ich auch an Schulen, wo ich mit den „Klimasiedlern“ einige Projekte mit Schulklassen starte. Am 16. Oktober waren wir zum beispiel in Schonungen an der Realschule und haben mit einer 8. Klasse das „Klimaspiel“ gespielt, wo die Kinder und Jugendlichen viel über den Klimawandel und seine Folgen lernen konnten und dabei auch viel Spaß hatten. Ich war zunächst als „Schnupperteamer“ dabei und habe mir alles erstmal angeschaut, durfte aber auch schon einige Spiele alleine anleiten, was mir super viel Spaß gemacht hat. Für die nächsten Projekte im Frühling und Sommer bin ich wieder fest mit eingeplant und ich freue mich schon sehr darauf!

Desweiteren war ich auch bei der alljährlichen Gruppenleiterschulung im Herbst dabei, wo ich ebenfalls als „Schnupperteamer“ agierte. Das hat mir auch sehr viel Spaß gemacht, aber einen genaueren Artikel von mir über die Herbstschulung 2018 findet ihr bereits auf unserer Homepage - ich würde mich freuen, wenn ihr dort auch mal vorbeischaut. ;-)

Nun freue ich mich auf acht weitere, aufregende Monate hier bei der KjG und ich bin gespannt, was in dieser Zeit noch alles auf mich zukommt!

Bis bald, euer Felix :-)

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