Danke, Andi!
Nach 8 Jahren als Geistlicher Leiter im KjG-Diözesanverband hat sich Andreas Kees entschieden, neue Wege zu gehen.
Bei der diesjährigen Herbst-DIKO haben wir ihn verabschiedet.
Es wurde nochmal „ein Fass aufgemacht“, in Erinnerungen geschwelgt, gespielt und viel gelacht.
Wir wünschen dir für deinen neuen Weg von Herzen alles Gute – und hoffen, dass du dir auch dort genauso viel Zeit für Kaffee und gute Gespräche nimmst wie bei uns.
Das Gerücht, dass Andi ständig auf Arbeitszeit Kaffee trinkt, hielt/hält sich hartnäckig – und ja, wahrscheinlich stimmt es sogar. Aber Kaffee war bei ihm nie nur Kaffee. Jede Tasse war Teil seines Jobs: eine Einladung zum Gespräch, Kontakte knüpfen, zum Austausch von Ideen, zum Vernetzen. Kaffee trinken war bei Andi Networking pur. Viele von uns sind genau auf diesem Weg Teil des Teams (der DL, des Da, des Büroteams, usw.) geworden.
Andi hat sich in alles reingefuchst – auch in Themen, die nicht zu seinem ursprünglichen Schwerpunkt Spiritualität gehörten. Mitgliedergewinnung, Versammlungen, Verwaltung, rechtliche Fragen: Er machte all das zu seinem persönlichen Herzensprojekt. Und wenn wir mal dachten: „Heute wird es eine kurze Sitzung“, kam Andi – mit einem weiteren Thema, für das er brannte.
Er scheute sich dabei auch nicht, „Fässer aufzumachen“ – im besten Sinne. Schwierige, kritische oder unbequeme Themen ging er offen an und blieb dran, auch wenn es herausfordernd wurde. Genau diese Haltung hat vieles vorangebracht und nachhaltig verändert.
Andi war immer engagiert, motiviert, humorvoll und hatte dabei immer ein offenes Ohr – quasi unsere „Nummer gegen Kummer“. Denn er war stets Ansprechperson in Krisen und bei Sorgen, hat zugehört, beraten, vermittelt und irgendwie immer den richtigen Ton getroffen.
Gleichzeitig war er sich für keinen Blödsinn zu schade: Karaoke, Weinproben oder Kostümieren – Andi war dabei. Humor und Ernsthaftigkeit gingen bei ihm Hand in Hand, und genau das machte die Zusammenarbeit mit ihm so besonders.