Die Geschichte der Partnerschaft mit der UVIKANJO
Was mit einer Idee und viel Neugier begann, ist heute eine besondere Verbindung zwischen der KjG im Bistum Würzburg und der UVIKANJO in Njmobe in Tansania. Über die Jahre sind Freundschaften entstanden, Projekte gewachsen und viele Begegnungen haben beide Seiten geprägt. Es gab Höhen und Tiefen, Herausforderungen und neue Anläufe. Doch getragen von gegenseitigem Respekt, Offenheit und dem Wunsch voneinander zu lernen, ist über die Jahre eine vertrauensvolle Zusammenarbeit entstanden.
Die folgende Chronologie zeigt die wichtigsten Meilensteine dieser gemeinsamen Reise – von den ersten Kontakten bis zum 50 Jährigen Jubiläum, dass wir 2026 feiern.
Partnerschaft heute...
2026:
Wir feiern 50 Jahre Partnerschaft und freuen uns auf die 7 Menschen aus Njombe, die im Mai bei uns zu Gast sein werden.
2025:
Zehn KjGler*innen aus verschiedenen Pfarreien (Mömmlingen, Goldbach, Heidingsfeld, Rottendorf, Kitzingen, Einzelmitglieder) und der Diözesanleitung reisen nach Tansania um die Partnerschaft zwischen KjG und UVIKANJO wieder aufleben zu lassen und sich gegenseitig kennenzulernen.
2020-2023:
Aufgrund von Corona müssen geplante Delegationsreisen abgesagt werden. Es wird schwieriger den Kontakt zu halten.
2019:
Zehn KjGler*innen aus vier Pfarreien (Kitzingen, Goldbach, Mömlingen und Erlenbach) besuchten erneut die UVIKANJO Njombe und konnten wertvolle Erfahrungen sammeln.
Wie sich alles weiterentwickelt hat...
2018:
Im Jahr 2018 wurde ein Weltfreiwilligendienst bei der UVIKANJO eingerichtet, im August reiste die erste Freiwillige Anne Burger für ein Jahr nach Tansania. Dort unterstützte sie im Kindergarten, in der Schule sowie bei Aktivitäten der UVIKANJO.
2017:
Sechs Mitglieder der UVIKANJO besuchten die Diözese Würzburg im Sommer.
2016:
Nach drei Krisenjahren in der Partnerschaft lud die UVIKANJO die KjG-Diözesanleitung zu einer Delegation nach Njombe ein. Dort gab es wieder Kommunikation auf Augenhöhe, das 40jährige Bestehen der Partnerschaft wurde gefeiert, die UVIKANJO präsentierte beachtliche Entwicklungen bei TEUMA und es wurde eine gute Ausgangslage für die weitere Partnerschaftsarbeit geschaffen.
2013:
Neun junge Erwachsene aus Mömlingen, Erlenbach, Kleinwallstadt und Gemünden machten sich im August auf den Weg nach Njombe, um unseren Partnerverband zu besuchen.
2012:
Eine 5-köpfige Delegation aus der Diözese Njombe besuchte die Diözese Würzburg: Father Nestor, Tarcisius, Emma, Asha, Lazaro und Gisbert. Symbolhaft wurde am KjG Haus in Schonungen ein Partnerschaftsbaum gepflanzt.
2011:
Das Team Eine Welt prüfte die Möglichkeiten zur Schaffung einer „weltwärts“-Projektstelle in Tansania
2009:
Delegation aus Deutschland in Tansania
2008:
Delegation aus Tansania in Deutschland
2006-2007:
Emelana Mligo (Tansania) verbrachte ein Jahr bei der KjG in Deutschland um die Kinder- und Jugendarbeit kennenzulernen und sie dann später in Tansania bei der UVIKANJO umzusetzen.
2005-2007:
Andreas Schmitt (KjG Mömlingen) war als Begleiter des TEUMA-Projekts in Njombe.
2005:
Die Delegation aus Tansania nahm zusammen mit einigen KjGler*innen am Weltjugendtag in Köln teil.
2001:
Die KjG blickte auf 25 Jahre gemeinsame Partnerschaft zwischen den beiden Jugendverbänden in Deutschland und Tansania zurück.
2000:
Die UVIKANJO beschloss eine Initiative zur Förderung von Kleinprojekten ihrer Mitglieder in den einzelnen Pfarreien (TEUMA-Kleinkreditfond). Die KjG in der Diözese Würzburg sicherte die Finanzierung eines Projektmanagers zu.
Wie alles anfing....
1992-1997:
Ein langjähriges Mitglied des Team Eine Welt, Lioba Beck aus Kleinwallstadt, arbeitete in Njombe und wurde beim Aufbau eines Jugendzentrums und bei der Einführung neuer Formen der Jugendarbeit in der UVIKANJO eingesetzt.
1982:
Fr. James Chaula, der Jugendseelsorger der Diözese Njombe, besuchte erstmals die KjG in der Diözese Würzburg.
Neue Direktpartnerschaften entstanden:
Gemünden – Kipengere,
Kleinwallstadt – Matembwe.
Seit 1985:
fanden regelmäßig Besuche in Tansania bzw. in Deutschland statt. 39 KjGler*innen und 29 UVIKANJO Mitglieder hatten die Möglichkeit vor Ort mit den Partnern jeweils ca. 5 Wochen zu leben und zu arbeiten, diese Zahlen belegen den regen Austausch zwischen den Verbänden. Die während den Besuchen gesammelten Eindrücke und Erfahrungen bewegten viele Delegierten sich dauerhaft im Team Eine Welt des Diözesanverband für die Partnerschaft einzusetzen.
Dabei konnten die Delegierten einen Einblick in die Lebenswirklichkeit des jeweiligen Landes und in den Jugendverband vor Ort gewinnen. Alle Delegierten konnten Eindrücke sammeln, welche sie Zuhause sowohl in die konkrete Arbeit ihres Verbandes als auch in den persönlichen Alltag einfließen lassen konnten.
1980:
Eine zweite Delegation besuchte die Partner in Njombe.
Zwischen 1976 und 1980:
Es wurden erste direkte Partnerschaften zwischen Pfarreien in der Diözese Njombe und der Diözese Würzburg initiiert:
Ebern – Manga,
Wü-Land – Njombe,
Mömlingen – Lupanga,
Erlenbach – Madunda,
Frammersbach – Luilo,
Neustadt/M – Luwan.
1975:
Pater Klaus Braunreuther, ein ehemaliger geistlicher Leiter der KjG, arbeitete als Missionar in der Diözese Njombe in Tansania. KjGler*innen besuchen ihren alten Bekannten und kamen dabei auf die Idee mit den katholischen Jugendlichen seiner Pfarrei in dauerhaften engen Kontakt zu treten – die Anfänge der Partnerschaft.