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Die Plastikdetektive

Was verbindet ihr mit Meeresrauschen? Die meisten wohl Strand, Urlaub, Entspannung. Nur wenige denken beim Thema Meer direkt an Müll oder Verschmutzung – die Realität sieht aber leider anders aus ...

Erlebnispädagogik

Erlebnispädagogische Programme können ab jetzt bei uns angefragt werden ...

Klimobil auf Tour

Im Sommer 2020 haben wir pandemiebedingt unser Programm ändern müssen. Wie wir uns an Corona angepasst haben, als wir es wieder konnten, seht ihr in diesem Video.  ...

Was verbindet ihr mit Meeresrauschen? Die meisten wohl Strand, Urlaub, Entspannung. Nur wenige denken beim Thema Meer direkt an Müll oder Verschmutzung – die Realität sieht aber leider anders aus.

Erlebnispädagogische Programme können ab jetzt bei uns angefragt werden.

Im Sommer 2020 haben wir pandemiebedingt unser Programm ändern müssen. Wie wir uns an Corona angepasst haben, als wir es wieder konnten, seht ihr in diesem Video. 

Drei achte Klassen der Realschule Hammelburg haben sich beim Projekttag "Fairkleidet" mit Textilproduktion beschäftigt.  Aus den Achtklässler.innen wurden dabei einen Tag lang Reporter.innen für eine renommierte Fernsehsendung. Der Auftrag: Fliegt nach Bangladesch und findet heraus, wie und wo unsere Kleidung produziert wurde!

Die KjG und der BDKJ haben auf ihren Bundesversammmlungen 2007 ihre Mitglieder dazu aufgerufen, Getränke des Coca-Cola-Konzerns zu boykottieren. Der Grund dafür: Coca-Cola ist mit internationalen Aktivitäten mehrfach in die Kritik geraten, beispielsweise durch Verunreinigung und Erschöpfung von Grundwasservorräten in Indien. Unter anderem wirft der BDKJ dem Unternehmen vor, die wegen ihres Einsatzes für Gerechtigkeit verfolgt und zum Teil ermordet werden, nicht ausreichend zu schützen. Mit einem Kaufboykott wollen die Jugendverbände gegen diese Menschenrechtsverletzungen protestieren. Das gute, alte Flaschendrehen ist eine Möglichkeit, sich in einer Gruppenstunde in einer Mischung aus Spaß und Ernsthaftigkeit mit dem Coca-Cola-Boykott zu beschäftigen.

Die Regeln dürften bekannt sein, aber zur Erinnerung sind sie noch einmal zusammen gefasst: Setzt euch in einen Kreis, am besten auf den Boden. EinE SpielerIn zieht eine Aufgabe und liest sie vor ...
Bevor er/sie die Flache dreht, überlegt er/sie sich eine kleine „Strafe“, falls die Aufgabe nicht erfüllt wird. Dann wird die Flasche gedreht und derjenige/diejenige auf den die Flasche zeigt, muss die Aufgabe ausführen. Dann ist der/die Nächste dran. Nehmt die Aufgaben und Antworten auch als Anlass für kleine Diskussionen!

Charakter:

ein Klassiker, spaßig, diskussionsanregend
ab 14 Jahre
6 - 16 Personen
30 - 45 Minuten

Material:
Aufgabenkarten, Getränkeflaschen (am besten aus Glas), Papier und Stifte, drei verschiedene Cola-Getränke (für die Aufgabe „Cola-Test“)

Holger Walz, Bildungsreferent KjG Köln

Aufgaben zum Ausschneiden:

  • Versorge mindestens die Hälfte aller Leute in dieser Runde mit einem Getränk, das nicht vom Coca-Cola-Konzern ist! Du hast 30 Sekunden.
  • Mach den Cola-Test! Erkennst du verschiedene Cola-Sorten am Geschmack?
  • Wähle mit der Flasche zwei SpielerInnen. Diese nennen dann abwechselnd Cola-Getränke-Marken. Wer keine mehr weiß, hat verloren.
  • Halte einen flammenden Appell für den Boykott von Coca-Cola-Produkten!
  • Wähle mit der Flasche zwei SpielerInnen. Wie viel Prozent der deutschen KonsumentInnen haben schon einmal bestimmte Lebensmittelmarken wegen ihrer Firmenpolitik nicht mehr gekauft? Wer am nächsten dran ist, gewinnt.
  • Wähle mit der Flasche zwei SpielerInnen. Diese nennen dann abwechselnd Menschenrechte. Wer keines mehr weiß, hat verloren.
  • Male den Schriftzug von Coca Cola nach!
  • Wähle mit der Flasche zwei SpielerInnen. Diese nennen dann abwechselnd Getränke, die zum Coca-Cola-Konzern gehören. Wer keines mehr weiß, hat verloren.
  • Stelle in einer Rede überzeugend dar, warum du einen Kaufboykott nicht unterstützt!
  • Stelle pantomimisch eine Spätfolge übermäßigen Coca-Cola-Konsums dar! Die anderen müssen raten.
  • Wähle mit der Flasche zwei SpielerInnen. Diese nennen dann abwechselnd Werbeslogans von Coca-Cola. Wer keinen mehr weiß, hat verloren.

Methoden & Meinungen

Auf www.kjg-koeln.de findet ihr Downloads zu dieser Methode:

  • Aufgaben zum Ausschneiden
  • Infos und Antworten zu den Aufgaben
  • BDKJ-Beschluss und weitere Infos zum Boykott

Holger Walz machte in mehreren Regionalausschüssen eine Meinungsumfrage zum Coca-Cola-Boykott. Die Ergebnisse findet ihr ebnfalls auf www.kjg-koeln.de

Was kannst du mit deiner Gruppe zum Thema Wasser machen? Hier ein paar Anregungen:

Aktion- und Wettkampfspiel:

Die SpielerInnen bilden zwei Gruppen, die sich paarweise in zwei Reihen hintereinander an der Startlinie aufstellen.
Markiert ist eine 10 m lange Strecke, an deren Start zwei mit 10 l Wasser gefüllte Eimer und zwei Messbecher stehen und am Ziel zwei leere „Messeimer“.
Jeweils das erste Paar erhält eine Plastiktüte, deren eine Ecke unten schräg abgeschnitten wurde und einen leeren Eimer.
Ziel des Spieles ist es, möglichst viel Wasser „vom Brunnen nach Hause zu transportieren“.
Auf ein Zeichen der Spielleitung schöpfen die Paare einen Messbecher (1-2 Liter) Wasser in die Plastiktüte – damit kein Wasser verloren geht, wird der leere Eimer darunter gehalten. Der Läufer hält die Plastiktüte nur am Griff und rennt Richtung Ziellinie, der andere läuft mit und hält den Eimer unter die Tüte. Am Ziel wird das Wasser aus dem Eimer und der Inhalt der Tüte in den „Messeimer“ gegossen und Tüte und leerer Eimer werden schnellstens dem zweiten Paar übergeben...

Ist der „Starteimer“ einer Gruppe vollständig geleert, ist das Spiel beendet. Gewonnen hat die Gruppe, die das meiste Wasser in ihren „Messeimer“ umschütten konnte.

Material: 2 Messbecher, 2 Messeimer, 2 gleiche Plastiktüten,4 Putzeimer

Reflexion: Wasserschöpfen

Zwei gleich große leere Eimer und ein größerer mit Wasser gefüllter Eimer mit Schöpfkelle stehen in der Mitte. Ein Eimer steht für die positiven, der andere für die negativen Erfahrungen. Nun kann jede/r, der/die möchte in die Mitte gehen und einen positiven und oder negativen Eindruck sagen und in den jeweiligen Eimer ein oder mehrere Kellen Wasser gießen.
Im Anschluss wird der Wasserstand gemessen. Während der Runde soll es ruhig zugehen. Man kann auch sagen, dass jede/r etwas rückmelden muss.

Basteln: Flaschenteufel

Ein Flaschenteufel ist ein mit Flüssigkeit und Luft gefüllter Hohlkörper, der als Spielzeug oder als Messgerät für den Druck in Flüssigkeiten dienen kann.

Aufbau

Ein Flaschenteufel ist innen hohl und besitzt eine kleine Öffnung, die in dem um den Bauch gewundenen Schwanz enthalten ist.

Funktion

Ist er ganz mit Wasser gefüllt, sinkt er in einem mit Wasser gefüllten Behälter zu Boden. Befindet sich eine geeignete Menge Luft in ihm, schwimmt er an der Wasseroberfläche. Befindet sich der Taucher in einem Behälter, z.B. einer Flasche, den man unter Druck setzen kann, so wird sich bei Druckerhöhung das im Taucher befindliche Luftvolumen verkleinern. Damit wird der Auftrieb kleiner und der Taucher kann zu Boden sinken. Entlastet man den Behälter wieder, wird die Luftblase im Taucher größer und er steigt wieder hoch.
Statt Flaschenteufeln kann man auch eine Apfelsinenschale nehmen. Diese ist durchlässig und mit Luftbläschen gefüllt und kann zu einem U-Boot geschnitten werden. Als Deckel kann ein Bad-Hacken genutzt werden.

Vorlagen/Foto, siehe Bilder!

Meditatives:

Lasst Wasserblumen erblühen, auf diese können im Vorfeld Wünsche notiert werden, die dann auch erblühen.

Vorlagen, siehe Bilder!

Experimente:

Es gibt viele Experimente z.B. bezüglich der Oberflächenspannung von Wasser. Näheres findet ihr im Buch „Spiel das Wissen schafft“ von Hans Jürgen Press. Dieses kann bei uns im KjG Büro ausgeliehen werden.
Selbstverständlich ist uns klar, dass das Thema Wasser in einer Gruppenstunde im Frühling noch nicht so ganz passend ist. Sommergruppenstunden oder Aktionen beim Zeltlager sind hier vielleicht noch interessanter? Dazu fällt uns der Bau eines Wasserrades oder eines Guckeimers ein. Informationen dazu bekommst du in „Die große Ideen- und Projektekiste für Jugendliche“ von C. Gerlach und F. Lütke Twenhöven, welches auch im KjG Büro ausgeliehen werden kann.

Foto vom Buch, siehe Bilder!

Informationen zu einer Bachexkursion gibt es u.a. in der LÖWE-Arbeitshilfe

Baut euch essbare Atomkraftwerke:

Auf einen Butterkeks streicht ihr einen Klecks Zuckerguss und klebt darauf einen Schaumkuss als Reaktorkuppel und ein Waffelröllchen als Kühlturm. Die AKWs könnt ihr dann auf der Straße verteilen mit dem Hinweis „Helfen Sie uns, die AKWs zu vernichten“.

Verbinden könnt ihr die Aktion ja damit, eine Statistik zu beginnen, wieviele Leute in eurem Ort euch helfen, also gegen Atomkraft sind, und wie viele euch nicht helfen. Oder ihr sammelt dabei Unterschriftenlisten, die ihr am Bundestagsabgeordnete o.ä. schickt. Oder ihr gebt die Listen eurem Pfarrer mit der Bitte Kirche und Jugendheim mit Ökostrom zu versorgen – ihr seht, hier sind eurer Fantasie dann keine Grenzen gesetzt...

Es ist wichtig, den Kindern nahe zu bringen, was Kritischer Konsum überhaupt bedeutet und wie wichtig dieser für die Umwelt ist.

Kritischer Konsum reicht von Müll und Energie bis zur Ernährung. Hier sind einige Ideen, diese Teilbereiche auch für Kinder interessant zu machen.

Müll und Energie

SPIEL:

Stellt vier verschiedenfarbige Eimer (am besten in den Farben der entsprechenden Mülltonnen)in verschiedenen Ecken des Zimmers auf. Die Kinder werden in zwei Gruppen eingeteilt. Bevor das Spiel startet wird den Kindern erklärt nach welchem Prinzip der Müll getrennt wird. Nachdem alle Kinder die grundlegenden Regeln verstanden haben, verlässt eine Gruppe den Raum. Der im Raum bleibenden Gruppe wird „Müll“ zum trennen gegeben. ( Zu beachten: Keinen scharfkantigen oder ekligen Müll nehmen. Gute Beispiele: Papier, Plastikverpackungen,…..). Auf ein Startsignal dürfen die Kinder beginnen den Müll zu trennen. Sie haben nur eine bestimmte Zeit um diese Aufgabe zu bewältigen. Im Nachhinein wird von den Gruppenleitern geprüft wie viel richtige Müllgegenstände im richtigen Eimer sind. Ist die erste Gruppe fertig beginnt die nächste.

AUFGABE:

Wie heizt man richtig und was muss man beachten. Dies kann man am besten und spannendsten mit einer Wärmebildkamera erklären. Lasst die Kinder euer Pfarrhaus mit einer Wärmebildkamera betrachten und redet darüber welche Bereiche warm oder kalt sind und warum.
Ist keine Wärmebildkamera zu Hand, rollt das Ganze von der anderen Seite auf. Diskutiert mit euren Kindern in welchen Bereichen des Hauses die Wärme wohl am meisten austritt und anschließend, warum das so sein könnte.

Mobilität

AUFGABE:

Sagt jedem eurer Gruppenmitglieder, dass sie die Zeit die sie brauchen, um zur Gruppenstunde zu kommen stoppen sollen. Wichtig ist, dass jeder seine Eltern fragt, wie weit es von dem Haus zum Pfarrheim ist.
Sind alle Gruppenkinder (am besten mit vielen verschiedenen Verkehrsmöglichkeiten) angekommen, geht es an die Auswertung. Wertet aus bei welcher Entfernung, welche Fortbewegungsart schneller ist. Ihr werdet feststellen, dass bis zu einer bestimmten Anzahl an km( hängt von der Größe der Stadt ab) das Fahrrad schneller ist als das Auto.
Erklärt im Anschluss den Kindern, was es bedeutet öfters mal zu Fuß zu gehen oder sich aufs Fahrrad zu schwingen. Und welchen schlechten Einfluss CO2 auf die Umwelt hat.

ANMERKUNG:

Wenn Zeit bleibt wäre dies ein guter Zeitpunkt einen ökologischen Fußabdruck zu erstellen. Wenn nicht, ist das eine fantastische Idee für die nächste Gruppenstunde. (z.B. www.latschlatsch.de)

Saisonal und Regional

Versucht den Kindern möglichst Bildlich( am besten mit einem Atlas) darzustellen, wie weit manches Obst, Gemüse etc. transportiert wird, nur damit wir es zu jeder Jahreszeit essen können. Deutet auf die Unmengen an dadurch freigesetztem CO2 hin.
Desweiteren könnt ihr sie noch über das Bio-Siegel aufklären und betonen, dass alle Produckte die dieses Siegel tragen aus biologischem Anbau stammen.

SPIEL:

Reiße des Erdbeerjoghurts in dem Kapitel Saisonal & Regional des folgenden Dokuments.

FAIR

Was ist fair und wo kann man es kaufen. Diese zwei Fragen werden die Kinder am ehesten stellen, wenn man sie mit diesem Thema konfrontiert.
Was ist fair?
Das Gütezeichen steht für fairen Handel mit bäuerlichen Genossenschaften und Plantagen:
– Faire Preise ermöglichen eine solide Lebensgrundlage für Handwerker und Kleinbauern
– Keine Kinderarbeit, da die Eltern durch FairTrade eine angemessene Bezahlungerhalten
– Mehr Bildungs- und Gesundheitseinrichtungen
– Langfristige Lieferabkommen
– Direkteinkauf von den unmittelbaren ProduzentInnen
– Gewinne fließen wieder zurück
– Umweltverträgliche Herstellung

SPIEL:

Geschmackstest. Was ist fair, was nicht?
Teilt verschiedene Lebensmittel (z.B. Schokolade, Nüsse, Obst, Kekse etc.) in mundgerechte Happen. Von jedem Lebensmittel ist eines aus Fairem Handel und ein konventionelles vorhanden. Nun müssen die Kinder versuchen zu „erschmecken“ was, was ist.

Startschuss für die Kinderaktion

Das erste Heft "Wasser in unserem Leben" ist fertig!

Nach intensivem Schreiben, Konzipieren und Layouten war es auf der Diözesankonferenz so weit: Das erste Heft der Kinderaktion "Im Fluss des Lebens - Schildi in ihrem Element" wurde vorgestellt.

"Wasser in unserem Leben" ...so lautet der Titel des ersten Heftes zur Kinderaktion. Gemeinsam mit der Wasserschildkröte Schildi machen sich die Gruppenleiter*innen mit ihren Kindern auf die Reise rund ums Wasser.

Gemeinsam können sie das Wasser entdecken: Warum regnet es? In welchen unterschiedlichen Formen begegnet und täglich Wasser? Warum fließt bei uns das Wasser so ganz selbstverständlich aus dem Wasserhahn? Warum aber haben Menschen z.B. in weiten Teilen Afrikas keinen Zugang zu fließendem Wasser?

Schildi freut sich auf eine spannende Reise mit den KjGler*innen und wünscht viel Freude bei den ersten beiden Gruppenstunden der Kinderaktion.

Das zweite Heft "Wasser experimentell" ist fertig.

Wasser ist nicht nur Lebensraum vieler Tiere, sondern noch viel mehr! Wir brauchen es zum trinken, kochen und waschen, aber Wasser ist auch überall um uns herum: Es steht in Pfützen, fließt in Bächen und Flüssen, fällt als Regen, Schnee oder Hagel vom Himmel, schwappt in Meeren und Ozeanen, ja es ist sogar im Boden und in der Luft! Ohne Wasser gäbe es kein Leben bei uns auf der Erde - Wasser ist einzigartig!

Das liegt daran, dass Wasser in verschiedenen Arten, man sagt „Zuständen“ auf der Erde vorkommt: Flüssiges Wasser, festes Wassereis und unsichtbarer, gasförmiger Wasserdampf.

Weil es so vielfältig erscheinen kann, hat es auch verblüffende Eigenschaften. Diese habe ich untersucht und mir für euch einige spannende und erstaunlich Experimente ausgedacht, die ihr nachmachen könnt.

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