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Was kannst du mit deiner Gruppe zum Thema Wasser machen? Hier ein paar Anregungen:

Aktion- und Wettkampfspiel:

Die SpielerInnen bilden zwei Gruppen, die sich paarweise in zwei Reihen hintereinander an der Startlinie aufstellen.
Markiert ist eine 10 m lange Strecke, an deren Start zwei mit 10 l Wasser gefüllte Eimer und zwei Messbecher stehen und am Ziel zwei leere „Messeimer“.
Jeweils das erste Paar erhält eine Plastiktüte, deren eine Ecke unten schräg abgeschnitten wurde und einen leeren Eimer.
Ziel des Spieles ist es, möglichst viel Wasser „vom Brunnen nach Hause zu transportieren“.
Auf ein Zeichen der Spielleitung schöpfen die Paare einen Messbecher (1-2 Liter) Wasser in die Plastiktüte – damit kein Wasser verloren geht, wird der leere Eimer darunter gehalten. Der Läufer hält die Plastiktüte nur am Griff und rennt Richtung Ziellinie, der andere läuft mit und hält den Eimer unter die Tüte. Am Ziel wird das Wasser aus dem Eimer und der Inhalt der Tüte in den „Messeimer“ gegossen und Tüte und leerer Eimer werden schnellstens dem zweiten Paar übergeben...

Ist der „Starteimer“ einer Gruppe vollständig geleert, ist das Spiel beendet. Gewonnen hat die Gruppe, die das meiste Wasser in ihren „Messeimer“ umschütten konnte.

Material: 2 Messbecher, 2 Messeimer, 2 gleiche Plastiktüten,4 Putzeimer

Reflexion: Wasserschöpfen

Zwei gleich große leere Eimer und ein größerer mit Wasser gefüllter Eimer mit Schöpfkelle stehen in der Mitte. Ein Eimer steht für die positiven, der andere für die negativen Erfahrungen. Nun kann jede/r, der/die möchte in die Mitte gehen und einen positiven und oder negativen Eindruck sagen und in den jeweiligen Eimer ein oder mehrere Kellen Wasser gießen.
Im Anschluss wird der Wasserstand gemessen. Während der Runde soll es ruhig zugehen. Man kann auch sagen, dass jede/r etwas rückmelden muss.

Basteln: Flaschenteufel

Ein Flaschenteufel ist ein mit Flüssigkeit und Luft gefüllter Hohlkörper, der als Spielzeug oder als Messgerät für den Druck in Flüssigkeiten dienen kann.

Aufbau

Ein Flaschenteufel ist innen hohl und besitzt eine kleine Öffnung, die in dem um den Bauch gewundenen Schwanz enthalten ist.

Funktion

Ist er ganz mit Wasser gefüllt, sinkt er in einem mit Wasser gefüllten Behälter zu Boden. Befindet sich eine geeignete Menge Luft in ihm, schwimmt er an der Wasseroberfläche. Befindet sich der Taucher in einem Behälter, z.B. einer Flasche, den man unter Druck setzen kann, so wird sich bei Druckerhöhung das im Taucher befindliche Luftvolumen verkleinern. Damit wird der Auftrieb kleiner und der Taucher kann zu Boden sinken. Entlastet man den Behälter wieder, wird die Luftblase im Taucher größer und er steigt wieder hoch.
Statt Flaschenteufeln kann man auch eine Apfelsinenschale nehmen. Diese ist durchlässig und mit Luftbläschen gefüllt und kann zu einem U-Boot geschnitten werden. Als Deckel kann ein Bad-Hacken genutzt werden.

Vorlagen/Foto, siehe Bilder!

Meditatives:

Lasst Wasserblumen erblühen, auf diese können im Vorfeld Wünsche notiert werden, die dann auch erblühen.

Vorlagen, siehe Bilder!

Experimente:

Es gibt viele Experimente z.B. bezüglich der Oberflächenspannung von Wasser. Näheres findet ihr im Buch „Spiel das Wissen schafft“ von Hans Jürgen Press. Dieses kann bei uns im KjG Büro ausgeliehen werden.
Selbstverständlich ist uns klar, dass das Thema Wasser in einer Gruppenstunde im Frühling noch nicht so ganz passend ist. Sommergruppenstunden oder Aktionen beim Zeltlager sind hier vielleicht noch interessanter? Dazu fällt uns der Bau eines Wasserrades oder eines Guckeimers ein. Informationen dazu bekommst du in „Die große Ideen- und Projektekiste für Jugendliche“ von C. Gerlach und F. Lütke Twenhöven, welches auch im KjG Büro ausgeliehen werden kann.

Foto vom Buch, siehe Bilder!

Informationen zu einer Bachexkursion gibt es u.a. in der LÖWE-Arbeitshilfe

Baut euch essbare Atomkraftwerke:

Auf einen Butterkeks streicht ihr einen Klecks Zuckerguss und klebt darauf einen Schaumkuss als Reaktorkuppel und ein Waffelröllchen als Kühlturm. Die AKWs könnt ihr dann auf der Straße verteilen mit dem Hinweis „Helfen Sie uns, die AKWs zu vernichten“.

Verbinden könnt ihr die Aktion ja damit, eine Statistik zu beginnen, wieviele Leute in eurem Ort euch helfen, also gegen Atomkraft sind, und wie viele euch nicht helfen. Oder ihr sammelt dabei Unterschriftenlisten, die ihr am Bundestagsabgeordnete o.ä. schickt. Oder ihr gebt die Listen eurem Pfarrer mit der Bitte Kirche und Jugendheim mit Ökostrom zu versorgen – ihr seht, hier sind eurer Fantasie dann keine Grenzen gesetzt...

Es ist wichtig, den Kindern nahe zu bringen, was Kritischer Konsum überhaupt bedeutet und wie wichtig dieser für die Umwelt ist.

Kritischer Konsum reicht von Müll und Energie bis zur Ernährung. Hier sind einige Ideen, diese Teilbereiche auch für Kinder interessant zu machen.

Müll und Energie

SPIEL:

Stellt vier verschiedenfarbige Eimer (am besten in den Farben der entsprechenden Mülltonnen)in verschiedenen Ecken des Zimmers auf. Die Kinder werden in zwei Gruppen eingeteilt. Bevor das Spiel startet wird den Kindern erklärt nach welchem Prinzip der Müll getrennt wird. Nachdem alle Kinder die grundlegenden Regeln verstanden haben, verlässt eine Gruppe den Raum. Der im Raum bleibenden Gruppe wird „Müll“ zum trennen gegeben. ( Zu beachten: Keinen scharfkantigen oder ekligen Müll nehmen. Gute Beispiele: Papier, Plastikverpackungen,…..). Auf ein Startsignal dürfen die Kinder beginnen den Müll zu trennen. Sie haben nur eine bestimmte Zeit um diese Aufgabe zu bewältigen. Im Nachhinein wird von den Gruppenleitern geprüft wie viel richtige Müllgegenstände im richtigen Eimer sind. Ist die erste Gruppe fertig beginnt die nächste.

AUFGABE:

Wie heizt man richtig und was muss man beachten. Dies kann man am besten und spannendsten mit einer Wärmebildkamera erklären. Lasst die Kinder euer Pfarrhaus mit einer Wärmebildkamera betrachten und redet darüber welche Bereiche warm oder kalt sind und warum.
Ist keine Wärmebildkamera zu Hand, rollt das Ganze von der anderen Seite auf. Diskutiert mit euren Kindern in welchen Bereichen des Hauses die Wärme wohl am meisten austritt und anschließend, warum das so sein könnte.

Mobilität

AUFGABE:

Sagt jedem eurer Gruppenmitglieder, dass sie die Zeit die sie brauchen, um zur Gruppenstunde zu kommen stoppen sollen. Wichtig ist, dass jeder seine Eltern fragt, wie weit es von dem Haus zum Pfarrheim ist.
Sind alle Gruppenkinder (am besten mit vielen verschiedenen Verkehrsmöglichkeiten) angekommen, geht es an die Auswertung. Wertet aus bei welcher Entfernung, welche Fortbewegungsart schneller ist. Ihr werdet feststellen, dass bis zu einer bestimmten Anzahl an km( hängt von der Größe der Stadt ab) das Fahrrad schneller ist als das Auto.
Erklärt im Anschluss den Kindern, was es bedeutet öfters mal zu Fuß zu gehen oder sich aufs Fahrrad zu schwingen. Und welchen schlechten Einfluss CO2 auf die Umwelt hat.

ANMERKUNG:

Wenn Zeit bleibt wäre dies ein guter Zeitpunkt einen ökologischen Fußabdruck zu erstellen. Wenn nicht, ist das eine fantastische Idee für die nächste Gruppenstunde. (z.B. www.latschlatsch.de)

Saisonal und Regional

Versucht den Kindern möglichst Bildlich( am besten mit einem Atlas) darzustellen, wie weit manches Obst, Gemüse etc. transportiert wird, nur damit wir es zu jeder Jahreszeit essen können. Deutet auf die Unmengen an dadurch freigesetztem CO2 hin.
Desweiteren könnt ihr sie noch über das Bio-Siegel aufklären und betonen, dass alle Produckte die dieses Siegel tragen aus biologischem Anbau stammen.

SPIEL:

Reiße des Erdbeerjoghurts in dem Kapitel Saisonal & Regional des folgenden Dokuments.

FAIR

Was ist fair und wo kann man es kaufen. Diese zwei Fragen werden die Kinder am ehesten stellen, wenn man sie mit diesem Thema konfrontiert.
Was ist fair?
Das Gütezeichen steht für fairen Handel mit bäuerlichen Genossenschaften und Plantagen:
– Faire Preise ermöglichen eine solide Lebensgrundlage für Handwerker und Kleinbauern
– Keine Kinderarbeit, da die Eltern durch FairTrade eine angemessene Bezahlungerhalten
– Mehr Bildungs- und Gesundheitseinrichtungen
– Langfristige Lieferabkommen
– Direkteinkauf von den unmittelbaren ProduzentInnen
– Gewinne fließen wieder zurück
– Umweltverträgliche Herstellung

SPIEL:

Geschmackstest. Was ist fair, was nicht?
Teilt verschiedene Lebensmittel (z.B. Schokolade, Nüsse, Obst, Kekse etc.) in mundgerechte Happen. Von jedem Lebensmittel ist eines aus Fairem Handel und ein konventionelles vorhanden. Nun müssen die Kinder versuchen zu „erschmecken“ was, was ist.

Startschuss für die Kinderaktion

Das erste Heft "Wasser in unserem Leben" ist fertig!

Nach intensivem Schreiben, Konzipieren und Layouten war es auf der Diözesankonferenz so weit: Das erste Heft der Kinderaktion "Im Fluss des Lebens - Schildi in ihrem Element" wurde vorgestellt.

"Wasser in unserem Leben" ...so lautet der Titel des ersten Heftes zur Kinderaktion. Gemeinsam mit der Wasserschildkröte Schildi machen sich die Gruppenleiter*innen mit ihren Kindern auf die Reise rund ums Wasser.

Gemeinsam können sie das Wasser entdecken: Warum regnet es? In welchen unterschiedlichen Formen begegnet und täglich Wasser? Warum fließt bei uns das Wasser so ganz selbstverständlich aus dem Wasserhahn? Warum aber haben Menschen z.B. in weiten Teilen Afrikas keinen Zugang zu fließendem Wasser?

Schildi freut sich auf eine spannende Reise mit den KjGler*innen und wünscht viel Freude bei den ersten beiden Gruppenstunden der Kinderaktion.

Das zweite Heft "Wasser experimentell" ist fertig.

Wasser ist nicht nur Lebensraum vieler Tiere, sondern noch viel mehr! Wir brauchen es zum trinken, kochen und waschen, aber Wasser ist auch überall um uns herum: Es steht in Pfützen, fließt in Bächen und Flüssen, fällt als Regen, Schnee oder Hagel vom Himmel, schwappt in Meeren und Ozeanen, ja es ist sogar im Boden und in der Luft! Ohne Wasser gäbe es kein Leben bei uns auf der Erde - Wasser ist einzigartig!

Das liegt daran, dass Wasser in verschiedenen Arten, man sagt „Zuständen“ auf der Erde vorkommt: Flüssiges Wasser, festes Wassereis und unsichtbarer, gasförmiger Wasserdampf.

Weil es so vielfältig erscheinen kann, hat es auch verblüffende Eigenschaften. Diese habe ich untersucht und mir für euch einige spannende und erstaunlich Experimente ausgedacht, die ihr nachmachen könnt.

Das dritte Heft "Mein Wasser - Was steckt drin?" ist fertig.

Kein Trinkwasser!“ - das habt ihr bestimmt auch schon mehr als einmal auf Schildern gelesen, die an einem Brunnen oder Wasserhahn angebracht waren.

Auch wenn bei manchen Gewässern unseres Landes Vorsicht geboten ist, haben wir doch viele, viele Möglichkeiten, unseren Durst zu löschen. In der Regel können wir sogar das Wasser trinken, das bei uns aus der Leitung kommt, denn die Wasserbehörde kontrolliert das Wasser auf Sauberkeit. Das ist nicht überall so, denn nur 0,3 % des Wassers auf der ganzen Erde sind Trinkwasser. Ein Großteil des Wassers ist Salzwasser. Es wäre fatal für uns Menschen, zuviel davon zu trinken, denn es würde unseren Körper austrocknen und wir würden verdursten. Das könnt ihr in unserem Experiment „Wenn Blumen welken“ an Blumen testen. Ihr werdet staunen, wie schnell eine Blume durch Salzwasser verwelken kann!

Übringens ist nicht nur das Salzwasser das Problem, sondern der große Schmutz in vielen Gewässern.

Zusammen mit euch möchte ich ein paar Experimente ausprobieren, um das Wasser noch näher kennenzulernen. Lasst uns gemeinsam Wasser klären, den pH-Wert unterschiedlicher Wasserlösungen testen und vieles mehr.

Das vierte Heft "Lebensenergie Wasser" ist fertig.

„Wasser ist Leben.“ Dieser Satz geht fast genauso leicht über die Lippen, wie das Wasser täglich über die Hände fließt oder durch die Kehle rinnt. Wasser ist bei uns so alltäglich, dass man es eigentlich schon gar nicht mehr wahrnimmt. Ohne Wasser aber ist kein Leben möglich. Das wird klar, wenn uns bewusst wird, wo überall Wasser steckt. Wasser ist mehr als nur Durstlöscher: es erfrischt, kühlt ab... Wasser ist mehr als nur waschen: es reinigt, weckt einen auf...

Wasser ist mehr als einfach nur Wasser. Es bedeutet das Leben schlechthin – es ist das Grundelement des Lebens. Deswegen geben eigentlich alle Religionen dem Wasser eine tiefere Bedeutung. In
allen Religionen spielt das Symbol Wasser eine große Rolle.

Das fünfte Heft "Der Fluss in meiner Umgebung" ist fertig. Die fünfte Ausgabe des Heftes findet ihr am Ende der Seite!

In diesen beiden Gruppenstunden geht es um mein Lieblingsthema: um Fließgewässer – also Bäche und Flüsse – und Auen, das sind die Landschaften um Fließgewässer herum. Warum das mein Lieblingsthema
ist? Weil das mein Lebensraum ist und meine Verwandte die Europäische Sumpfschildkröte da auch mal gelebt hat und gerne dort wieder leben möchte. In diesen beiden Gruppenstunden nehme ich Euch mit raus in die Natur. Wir gehen auf Flussforscher-Exkursion. Ich möchte Euch zeigen, was für ein spannendes und bedeutendes Ökosystem so ein Bach oder Fluss ist, denn hier leben viele Tiere und Pflanzen, die es nur hier gibt. Auch für Menschen sind Fließgewässer schon seit je her sehr wichtig. Habt Ihr Euch schon einmal gefragt, warum so viele Städte an Flüssen liegen? Auch Würzburg liegt an einem Fluss – Ihr wisst schon welcher, oder? In der Nähe von Flüssen wohnen bringt aber nicht nur Vorteile, z.B. wenn es Hochwasser gibt und alles überschwemmt wird. Was macht der Mensch, um nicht dem ständigen Wandel ausgesetzt zu sein und welche Auswirkungen hat das auf das Ökosystem Fließgewässer?

Ihr seid Forscher und geht vielen dieser Fragen nach. Ihr werdet herausfinden, wer in und an einem Fluss lebt und was uns die Lebewesen eines Gewässers über die Qualität des Wassers erzählen können. Außerdem wollen wir den Baumeister unserer Flüsse näher kennenlernen. Viele Jahre war er bei uns ausgestorben. Jetzt kehrt er langsam zurück an unsere Bäche und Flüsse. Auf geht`s …

 

In dieser Ausgabe 2/2013 der imFluss geht es ja rund um das Thema „Kritischer Konsum“, dazu gehört natürlich auch das konsumkritische Einkaufen.

So könntet ihr in eine erste kurze Gesprächsrunde starten: „Du warst doch sicher schon öfters dabei, wenn deine Mutter einkaufen war. Was habt ihr da denn so besorgt?“

Ordnet nun gemeinsam diese Dinge den verschiedenen Geschäften, in denen man sie kaufen kann, zu. Beschriftet dazu verschiedene Plakate mit Begriffen wie Metzger, Bäcker, Lebensmittelgeschäft, Drogerie, Bauernhof usw. und verteilt sie im Raum. Schickt die Kinder mit Stiften ausgerüstet los, damit sie die Plakate mit Dingen ergänzen, die sie dort kaufen können. Bestimmt treten dabei Lebensmittel auf, die in mehreren Läden zu erhalten sind. So gibt es z.B. Wurst sowohl abgepackt im Supermarkt, als auch frisch beim Metzger. Stellt die Kinder vor die Wahl, wo sie das denn nun am besten einkaufen würden. Es geht nun darum, die zentralen Begriffe des Kritischen Konsums gemeinsam herauszuarbeiten und mit den Dingen auf den Plakaten zu vergleichen. Wofür stehen: regional, saisonal, bio und fair.

Regional:

Welche Produkte werden bei euch in der Region hergestellt? Gibt es einen Bauernhof, der Obst oder Gemüse verkauft? Kommt regelmäßig der Eiermann? Fleisch und Wurst vom Metzger vor Ort ist besser als vom Supermarkt.

Saisonal:

Überlegt gemeinsam, welches Obst und Gemüse gerade Saison hat. Zu dieser Jahreszeit ist das leider nicht viel... aber trotzdem könnt ihr sammeln, was denn als nächstes/erstes reif wird. Wann gibt es Kirschen, Johannisbeeren, Äpfel, Zwetschgen, Salat...

Bio:

Hierzu wäre es gut, wenn ihr ein Bild von verschiedenen Bio-Logos oder ein paar Bio-produkte dabei hättet. So könnt ihr den Kindern direkt zeigen, wonach sie im Supermarkt Ausschau halten sollen. Bioprodukte sind frei von chemischen Behandlungsmitteln und daher für unsere Umwelt wesentlich besser.

Fair:

Vielleicht gibt es ja bei euch im Ort einen Eine-Welt-Laden. Es wäre sicher eine tolle Aktion, in der Gruppenstunde mal einen Ausflug dorthin zu machen. Fragt einfach mal dort nach. Im Eine-Welt-Laden gibt es leckere Schokolade und guten Kaffee – eben Dinge, die von weit her kommen und die es bei uns nicht gibt. Beim fairen Handel wird darauf geachtet, dass die Menschen vor Ort in der Produktion genug Geld zum Leben verdienen und nicht ausgebeutet werden.

Das war jetzt jede Menge Theorie. Zum Abschluss könnt ihr nun gemeinsam noch etwas ökologisches basteln. Alte Dinge nicht gleich in den Müll zu werfen, sondern wieder zu verwerten ist sinnvoll für unsere Umwelt. Wie wär´s mit Papierschöpfen?
Eine ausführliche Anleitung dazu findest du hier.

Viel Spaß!

Was wisst ihr zum Thema „Verbrauch“ oder Kritischer Konsum“? Testet euer Wissen! 

1. Beim Anbau von Baumwolle kommt es häufig zu ökologischen Problemen, da Baumwolle intensiv bewässert werden muss. Woran kann man diese NICHT erkennen?
A Brunnen trocknen aus
B Grundwasserspiegel sinkt
C Niederschlagsrate sinkt
D Volumen des Aralsees in Asien verringerte sich überdurchschnittlich

2. Jeans gehören zu den beliebtesten Kleidungsstücken. Die Baumwolle für den Stoff wird oft in Indien angebaut. Wie oft werden die Pflanzen bis zur Ernte mit Pestiziden eingesprüht?
A etwa 35 Mal
B etwa 15 Mal
C etwa 55 Mal
D etwa 25 Mal

3. Die meisten Turnschuhe werden in Asien genäht. Was verdient eine Näherin aus China an meinen 100 Euro Markenschuhen?
A rund 0,40 Euro
B rund 20 Euro
C rund 4 Euro
D rund 2,20 Euro

4. Obst hat oft schon eine lange Reise hinter sich, bis es bei uns im Supermarkt im Regal liegt. Wie lang ist der energieaufwändige Transportweg eines Apfels aus Neuseeland?
A ca. 20.000km
B ca. 2.300km
C ca. 45.000km
D ca. 4.500km

5. Wie viel Prozent der weltweiten Getreideproduktion landet in den Futtertrö- gen von Rindern, Schweinen und Hühnern?
A rund 30%
B rund 50%
C rund 60%
D rund 75%

6. Um Papier herzustellen ist einiger Aufwand nötig. Wie viel Liter Wasser wird verbraucht um ca. 240 Blatt DINA 4 Papier (1kg) herzustellen?
A 240 Liter
B 200 Liter
C 100 Liter
D 80 Liter

7. Was bedeutet A++ auf Elektrogerä- ten?
A preisgünstiges Angebot
B geringer Energieverbrauch
C lange Lebensdauer
D FCKW-frei

8. Bei der Herstellung welcher Produkte entstehen weltweit die meisten Treibhausgase?
A Kleidung und Schuhe
B Computer und Handy
C Bücher und Zeitungen
D Lebensmittel

Die Antworten könnt ihr euch hier anschauen:

 

Testet zusammen euer Wissen rund um das Thema Müll! Einfach den Download ausdrucken und los geht´s!

Viel Spaß dabei!

 

Wer bin ich? Was will ich vom Leben? Woran glaube ich? Was ist mir wertvoll? Was mache ich gerne? Wen oder was liebe ich? Wer sind meine Freunde? Alles Fragen, mit denen sich Jugendliche beschäftigen. Antworten sind nicht immer leicht zu finden. Sie bilden sich im laufe der Zeit, durch ausprobieren, durch schöne oder schmerzliche Erfahrungen, bei Freunden und Menschen, denen ich vertraue...und am Besten im Spiel! Hier ein Vorschlag für eure Gruppenstunde.

 

 

 

Kurzbeschreibung/Ziel:

Dieses einfache Experiment hilft den Jugendlichen  abzuklären, wer sie sind, was sie sein bzw. was sie tun möchten.
Ab 12 Jahren, ca. 45 Minuten

Material:
Formular "Wenn ich eine Blume wäre"

Beschreibung:

Ich möchte euch heute ein Experiment vorschlagen, bei dem ihr euch von vielen verschiedenen Seiten betrachten könnt. Ihr könnt dabei eure Phantasie einsetzen und euch am laufenden Band verwandeln in Tiere, Pflanzen, Gegenstände.
Ich habe ein Formular für euch vorbereitet. Füllt es bitte aus. Ihr habt dafür 20 Minuten Zeit...

Stoppt nun und sucht euch einen Partner...
Teilt einander mit, wie ihr die einzelnen Satzanfänge ergänzt habt. Sagt euch auch, wenn ihr überrascht seid über einen Verwandlungswunsch eures Partners, oder wenn ihr zum Beispiel „gewusst“ habt, dass der Partner dies oder jenes gern wäre. Für euer Gespräch habt ihr 15 Minuten Zeit...

Stoppt nun und kommt zum großen Kreis...
Ich möchte, dass jeder in einem Rundgang kurz mitteilt, worin er sich am liebsten verwandeln würde und warum...

Auswertung:

  • Wie hat mir das Experiment gefallen?
  • Stelle ich mir sonst auch manchmal vor, dass ich mich in irgend etwas verwandeln möchte?
  • Habe ich etwas Neues über mich erfahren?
  • Habe ich etwas Neues über ein anderes Gruppenmitglied erfahren?
  • Welcher Satz sagt am meisten über mich aus?
  • Was möchte ich sonst noch sagen?

Material für die Teilnehmer:

Bitte ergänze die Sätze in folgendem Dokument. Notiere das, was Dir einfällt. Du kannst Dir vorstellen, dass es irgendwo ein fernes Land gibt, in dem die Menschen sich, so oft wie sie wollen, verwandeln können in Lebewesen oder in Gegenstände. Deine Phantasie wird Dir sagen, in was Du Dich jeweils verwandeln willst.

Erfahrungen:

Ihr könnt die Struktur dieses Experiments bereichern, wenn Sie die Jugendlichen die drei Lieblingsverwandlungen mit Ölkreiden malen lassen. Auf diese Weise werden die wichtigen Möglichkeiten, die in jeder
Metamorphose stecken, sehr viel deutlicher. Je nach Erfahrung der Gruppe, könnt Ihr den einen oder andern Teilnehmer bitten, sich mit den einzelnen Bildteilen zu identifizieren und aus der Ich-Perspektive einige Sätze über sich zu sagen, z.B.: „Ich bin ein Adler. Ich segle hoch in die Luft und kann alles übersehen. Ich bin frei. Niemand kann mich einsperren.“

Quelle: Fundus

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