In zahllosen Kulturen und Religionen ist der Wald besselt und bevölkert von übersinnlichen Wesen, von Baum-Gottheiten, Geistern oder hilfsbereiten Wesen mit magischen Kräften. Bäume und Wälder haben ein tiefe spirituelle Ausstrahlung, auch im Christentum.
In der Gruppenstunde werden die Jugendlichen eingeladen, in Kontakt mit biblischen Bäumen und sicher selber zu kommen.
Charakter: besinnlich
Gruppengröße: allein oder in Gruppen bis ca. 15 Personen
Alter: ab ca. 15 Jahren
Ort: Markanter Baum in der Landschaft, der zum Beispiel an einer Wegkreuzung oder auf einem Hügel steht, der im Sommer Schatten spendet oder in der Erntezeit wohlschmeckende Früchte trägt.
Betrachtet einen Baum, der für euch einen besonderen Charakter hat. Überlegt, welche Gedanken ihr mit diesem Baum verbindet, was euch anspricht. Denkt auch an Bäume, mit denen ihr früher etwas Besonderes erlebt habt. Denkt zurück in eure Kindheit. Charakterisiert, wenn möglich, diese Bäume mit einem Wort.
Lest dann die biblischen Geschichten, die jeweils ein anderes Merkmal eines Baumes beschreiben. Überlegt euch, welches der Symbole euch am stärksten anspricht?
Bäume hatten für die Menschen im Land der Bibel eine besondere Bedeutung. In einer großteils kargen Landschaft zeigen sie, wo Wasser zu finden ist. Sie spenden Schatten für Mensch und Tier im heißen Klima. Sie liefern Bau- und Brennholz. Und fruchttragende Bäume versorgen die Menschen mit Oliven, Feigen und anderen Früchten. So ist es nur natürlich, dass Bäume bereits in der Schöpfungsgeschichte im ersten Buch der Bibel, dem Buch Genesis, als Symbol für das Leben stehen.
Baum des Lebens: Gen 3, 22
Baum der Erkenntnis: Gen 2, 16-17
Baum der Hoffnung: Hiob 14, 7-9
Starker Baum, starker Mensch; Jer 17, 7-8; Dan 4, 17-19
Baum – Zeichen für das Wirken Gottes: Lk 13, 18-19; Ez 17, 22-24
Baum der Begegnung: Lk 19, 3-6
Elemente dieser Anleitung sind auch für Besinnungen und Gottesdienste gut geeignet.
Idee aus dem Buch: "Erlebnispädagogik und Spiritualität - 44 Anregungen für die Gruppenarbeit", reinhardt-Verlag 2007
Für viele ist die Bibel ein dickes Buch mit sieben Siegeln. Immerhin ist die Bibel das meist aufgelegte und übersetzte Buch. Fast jede und jeder hat eine Bibel zu Hause im Regal stehen. Doch viele Texte in der Bibel scheinen unverständlich und altmodisch. Die Kampagne "menschkomm! KjG bewegt Glauben!" möchte euch ermuntern die Bibel zu entdecken. Es geht nicht darum ganze Kapitel oder Bücher zu lesen, sondern mit einzelnen Texten oder Versen spielerisch umzugehen und darüber ins Gespräch zu kommen. Lasst doch die einzelnen Texte einfach einmal auf euch wirken.
In der Bibel stehen unzählige Namen, bzw. Bezeichnungen für Gott: Allmächtiger, Herr der Heere, Hirte, … Manche Namen klingen für uns unverständlich oder gar bedrohlich, andere sind sehr klar, verständlich und positiv. Gott lässt sich nicht mit einem Namen beschreiben oder festlegen. Doch immer schon haben die Menschen versucht, Gott zu umschreiben, indem sie ihm Namen gegeben haben. Oft stecken hinter diesen Namen Wünsche und Sehnsüchte.
Was sind eure Namen Gottes?
Sammelt Namen und Bezeichnungen für Gott aus der Bibel. Ihr könnt auch ein Wettspiel machen. Wer findet in einer bestimmten Zeit die meisten Namen? Ergänzt dann die Liste mit Namen Gottes, die euch noch einfallen oder die ihr erfindet. Am besten schreibt ihr die Namen auf ein großes Plakat oder eine Tapetenrolle. Während ihr sammelt und schreibt, könnt ihr mit geeigneter Musik eine ruhige Atmosphäre schaffen.
Anschließend versucht einmal in der Gruppe die Top 10 der Namen Gottes festzulegen. Dabei entsteht eine interessante Diskussion.
Material:
• mehrere Bibeln
• Plakat oder Tapetenrolle
• dicke Stifte
• meditative Musik
Die Bibel ist kein Privatbuch. Es lohnt sich über einen Bibeltext ins Gespräch zu kommen. Dafür gibt es mehrere Möglichkeiten. Nehmt euch einen überschaubaren Textabschnitt aus der Bibel. Schreibt den Text auf ein Plakat. Der Bibeltext wird dann von einer Person laut vorgelesen:
Jede und jeder in der Gruppe bekommt einen roten und einen grünen Stift. Mit rot werden Sätze markiert, die unverständlich oder störend sind. Mit grün markiert ihr die Sätze, die euch besonders ansprechen.
Danach könnt ihr euch darüber austauschen, warum ein Satz besonders ansprechend ist und warum ein anderer Satz eher Unbehagen hervorruft. Oft werden unsere Gefühle beim Hören oder Lesen bestimmter Sätze mit eigenen Erfahrungen in Verbindung gebracht. Überlegt euch deshalb ruhig einmal, wo habe ich schon einmal einen ähnlichen Satz gehört und warum hat er mich da besoders angesprochen oder gestört.
Material:
• Plakat mit Bibeltext
• je Gruppenmitglied einen roten und einen grünen Stift
Jede und jeder spricht den Satz laut, der sie*ihn besonders anspricht. Es gibt keine Reihenfolge. Nach einer ausreichenden Zeit (es darf ruhig längere Pausen geben) wird der Text noch einmal laut vorgelesen.
Material:
• Plakat mit Bibeltext
Jedes Gruppenmitglied bekommt einen Stift und schreibt auf das Plakat mit dem Bibeltext, was spontan einfällt oder er*sie sagen möchte. Man kann auch auf die Anmerkungen der anderen reagieren, Wörter und Sätze mit Zeichen markieren oder unterstreichen. Während des Schreibgespräches wird nicht gesprochen. Eine meditative Musik kann dafür hilfreich sein.
Material:
• Plakat mit Bibeltext in der Mitte
• je Gruppenmitglied einen Stift
• evtl. meditative Musik
Jedes Gruppenmitglied bekommt einen Tonklumpen und fängt an zu kneten und zu formen. Es geht nicht darum, ein möglichst perfektes Kunstwerk zu erstellen, sondern spontan inspiriert durch den Bibeltext den Tonklumpen zu formen. Der klumpen kann sich immer wieder verändern. Es kann ein abstraktes Gebilde, aber auch ein Gegenstand oder etwas Figürliches entstehen. Nehmt euch Zeit. Am besten lasst ihr eine geeignete Musik im Hintergrund einspielen. Interessant ist es auch blin dzu tonen.
Als Bibeltext eignen sich hier zum Beispiel der Psalm 139 oder Jes. 43, 1-7. In beiden Texten geht es darum, wie Gott den Menschen geformt hat.
Wenn ihr mit dem Tonen fertig seid, soll jede und jeder seinem Kunstwerk einen Namen geben. Den Namen jeweils auf eine Karte schreiben und zusammen mit dem Kunstwerk in der Mitte des Raumes ausstellen. Nehmt euch Zeit, um die Kunstwerke anzuschauen und auf euch wirken zu lassen.
Material:
Manche Texte in der Bibel bekommen eine besondere persönliche Bedeutung, wenn sie umgeschrieben, ergänzt, gekürzt oder aktualisiert werden. Versucht einmal die 10 Gebote (Dtn 5 oder Ex 20), von denen die meisten als Verbote in der Bibel überliefert sind, in wirkliche 10 Gebote umzuschreiben: „Du sollst nicht töten“ könnte dann heißen „Du sollst dich für das Leben einsetzen“. Oder ergänzt die Seligpreisungen Jesu (Mt 5,3-12). Wen würdet ihr heute selig preisen? Oder schreibt euer eigenes Gleichnis über das Himmelreich (vgl. Mt 22,2ff): Mit dem Himmelreich ist es wie…
Material:
• Bibel
• Papier und Plakate
• Stifte
Der nachfolgende Text aus dem Buch Jesaja ist eine Ermutigung an das Volk Israel. Er kann leicht zu einem persönlichen Ermutigungstext werden:
Jetzt aber – so spricht der Herr, der dich geschaffen hat, Jakob*, und der dich geformt hat, Israel*:
Fürchte dich nicht, denn ich habe dich* ausgelöst, ich habe dich* beim Namen gerufen, du gehörst mir.
Wenn du durchs Wasser schreitest*, bin ich bei dir, wenn durch Ströme, dann reißen sie dich nicht fort.
Wenn du* durchs Feuer gehst, wirst du nicht versengt, keine Flamme wird dich verbrennen… (Jes 43,1ff)
Jedes Gruppenmitglied bekommt den Text. Überall, wo * steht fügt ihr euren eigenen Namen ein oder ersetzt den Namen durch euren. Lasst euch dann euren persönlichen Text jeweils vorlesen. Wie hört sich diese Bibelstelle jetzt an?
Ihr könnt den Text auch noch weiter umschreiben: Was ist mit Wasser, Ströme, Feuer usw. gemeint. Findet ihr hier andere aktuelle oder ganz persönliche Bilder?
Mit unserem Glauben verbinden wir unterschiedliche Orte und Situationen. Da gibt es zunächst die typischen Orte, wo wir als Christen und Christinnen unseren Glauben leben: Kirchen und Wallfahrtsorte, Klöster und Friedhöfe. Manchmal erinnern uns Glaubensorte anderer Religionen, wie etwa Moscheen und Synagogen, an unseren Glauben. Auch die Natur hat für viele Gläubige eine persönlich wichtige Bedeutung. Bereits in der Bibel spielen Landschaften und unberührte Natur eine Rolle bei tiefgehenden Glaubenserfahrungen. So galten etwa Berge als heilige Orte. Auf dem Berg Sinai hat Moses die zehn Gebote entgegen genommen, Jesus hat die Nacht vor seiner Gefangennahme auf dem Ölberg verbracht. Wir brauchen Orte, an denen wir unseren Glauben leben können, an denen wir uns wohl fühlen. Orte für die unterschiedlichsten Glaubenserfahrungen, ob zum Bittgebet oder zum Dank, ob zum Meditieren und zur Ruhe finden oder um unseren Glauben gemeinsam mit anderen zu feiern oder darüber ins Gespräch zu kommen. Dabei hat jeder Mensch seine eigenen und ganz persönlich wichtigen Glaubensorte. Jeder Ort kann zum Glaubensort werden. Die beiden folgenden Gruppenstundenvorschläge laden euch ein, der Frage nachzugehen, ob es in eurer Pfarrei Orte gibt, mit der richtigen Atmosphäre um euren Glauben zu leben?
Habt ihr Lust darauf, euch mal über gewöhnliche, ungewöhnliche und ganz persönliche Glaubensorte auszutauschen? Über Orte an denen ihr euren Glauben lebt? Ob allein oder mit anderen? Ob lauthals oder sprachlos?
Zum Einstieg erhält jede und jeder ein Plakat und schreibt in die Mitte einen Glaubensort. Legt alle Plakate im Raum aus und jede und jeder kann zu den einzelnen Plakaten etwas Persönliches dazuschreiben. Dazu passt ruhige Hintergrundmusik. Falls euch dabei noch weitere Orte einfallen, könnt ihr diese auf einem neuen Plakat sammeln.
Tauscht euch anschließend darüber aus und überlegt, wie es damit weitergehen kann. Ihr könnt zum Beispiel eine Ausstellung in der Kirche machen. Hierfür fotografiert oder zeichnet ihr die Orte, die etwas mit eurem Glauben zu tun haben und schreibt zu jedem Bild ein Zitat von euch dazu. Eröffnet die Ausstellung mit einer „Vernissage“, zu der ihr euren Pfarrer, den Pfarrgemeinderat, alle Mitglieder eurer Pfarrei und die örtliche Presse einladet, vielleicht nach einem Gottesdienst.
Bei dieser Methode steht die Kirche im Mittelpunkt, als Ort, an dem wir gemeinsam unseren Glauben mit anderen feiern. Ihr kennt unterschiedliche Kirchen und unterschiedliche Gottesdienstformen, vielleicht sogar an ungewöhnlichen Orten. Überlegt euch einzeln oder gemeinsam, wann euch ein Gottesdienst besonders anspricht, wie eure Traumkirche aussehen soll und was ihr braucht, damit ihr euch in der Kirche wohl fühlt. Und dann wird gebaut – im Schuhkarton!
Präsentiert euch anschließend eure Meisterwerke und erklärt euch gegenseitig, was euch wichtig war. Gibt es Gemeinsamkeiten? Vielleicht gibt es etwas, was euch allen in eurer Pfarrkirche besonders gut gefällt oder stört. Die Ergebnisse könnt ihr der Pfarrei oder dem Pfarrgemeinderat präsentieren. Eventuell könnt ihr Vorschläge entwickeln, wie ein Teil der Kirche kinder- oder jugendgerecht umgestaltet werden kann. Dann kann es einen Seitenaltar der Jugend geben oder eine Wohlfühlecke für Kinder.
Material:
• leere Schuhkartons (für jede und jeden einen)
• Krimskrams wie Stoff, Wolle, Karton, Steine, sauberen Plastikmüll, WCRollen, Styropor, usw …
• Farbe und Stifte
• Kleber oder Heißklebepistole
• Scheren, Tapeziermesser
Warum nicht mal ein modernes Krippenspiel in der Vorweihnachtszeit in der Gruppenstunde spielen? Rollenspiele und Verkleiden machen Kindern und Jugendlichen in der Regel eine Menge Spaß. Das hier vorgestellte Stück fällt auch aus den Rahmen gewöhnlicher Krippenspiele, weil es provoziert und herausfordert. Das könnte ebenfalls ein Anreiz sein für Kinder und Jugendliche, sich mit dem Thema Advent/Weihnachten auf diese Art und Weise auseinander zu setzen. Da das Rollenspiel lediglich vier kurze Sprechrollen, aber viele Möglichkeiten für stumme Aktionsformen bietet, ist es für Kinder- und Jugendgruppen mit acht Personen ideal. Wenn es dann noch bei einer Adventsfeier zur Aufführung gelangt, ist die Motivation doppelt so groß.
Es ist Weihnachtsfest in Alabama und bitterkalt. Eine blutjunge, schwarze Mutter hat allein und versteckt ihr Kind zur Welt gebracht. Sie weiß selbst nicht wohin und schon gar nicht mir ihrem Neugeborenen. So will sie es als Findelkind vor ein Pfarrhaus legen. Auf dem Weg dorthin kommt sie an einer Kirche vorbei, will dort drinnen ein wenig rasten, weil sie die Füße kaum noch tragen. Die Kirche ist geheizt. So setzt sie sich in eine Bank in der dunkelsten Ecke. Nach einer Weile schaut sie sich um und entdeckt die lebensgroße Weihnachtskrippe in einer Nische. Da kommt ihr der erlösende Gedanke: „Ich lege mein Kind in die Krippe. Hier wird bald eine gläubige Seele vorbeikommen und für das Kind sorgen.“ Gedacht, getan. So schnell sie vermochte, lief sie davon, fast ein wenig erleichtert bei dem Gedanken, dass kein gläubiger Mensch dieses lebendige Christkind im Stick lassen könnte.
Tatsächlich kommt bald eine fromme Seele, gewohnt, auf ihrem Weg zum einkaufen einen kurzen Besuch in der Kirche zu machen. Jetzt in der Weihnachtszeit betet sie das Gesetzchen vom Rosenkranz: Jesus, den du o Jungfrau Maria in Bethlehem geboren hast. Sie vertieft sich in die schlimme Lage der Mutter Maria und vergisst nicht die Herzlosigkeit derer, die der werdenden Mutter keine Herberge geboten haben. Da beginnt das Kind in der Krippe zu weinen. Erstaunt eilt die fromme Beterin zur Krippe und erstarrt: Da liegt ein schwarzes Neugeborenes und der wächserne Jesusknabe mit den echten blonden Locken und den herrlich blauen Augen liegt daneben auf dem Boden. „Welch ein Sakrileg!“, durchfährt es sie, „das muss ich dem Pfarrer melden.“ Sie läuft zum Pfarrhaus. Der Pfarrer ist gerade unterwegs; so erzählt die Haushälterin noch völlig außer Atem, was Ungeheuerliches in ihrer Kirche geschehen ist: Ein schwarzes Kind in der Krippe! Die Haushälterin weiß, sie muss handeln. Sie eilt mit der Beterin zur Kirche, nimmt das Neugeborene aus der Krippe und legt den strahlenden, wächsernen Jesusknaben wieder an seinen Platz. Jetzt ist die Welt wieder in Ordnung. „Für das Findelkind wird sich schon eine Bleibe finden lassen, aber es einfach in die Krippe zu legen – die Menschen kenne keine Ehrfurcht mehr vor dem Heiligen“, denkt sie.
"Missio konkret", Ausgabe 4/99 Autorin: Friederike Rappel Hrsg.: Missio, Intern. Kath. Missionswerk, München, www.muenchen.missio.de
Didaktische Vorbemerkungen:
Das Stück bietet bewusst viel Freiraum für eigene Ideen der pantomimischen Darstellung, wozu Kinder und Jugendliche zumeist ein sehr großes Talent mitbringen.
Personen:
schwarze Mutter mit Baby, Beterin Frau Meier, Pfarrhausfrau Frau Therese, Pastoralassistent Markus, Kinder für das Krippenspiel (mindestens sechs), Passanten, Gläubige im Krippenspiel
Material:
Kulissen-Bastelanleitung. Für die Kulissen sind drei Folien vorzubereiten: Straßenzug einer Einkaufsstraße, Straßenzug mit Häusern und Kirche sowie die Ansicht eines Kircheninnenraumes. Diese Folien (für den Overheadprojektor) können entweder mit Folienstiften selbst gezeichnet werden oder man kann aus Zeitungen, Postkarten u.Ä. die entsprechenden Motive ausschneiden, aufkleben und davon dann im Copyshop eine Farbkopie auf Folie herstellen.
Wand/Leinwand/Bettlaken
Overheadprojektor
Krippe mit Jesusfigur, weihnachtlicher Kirchenschmuck, Krippenspielutensilien (Engelsflügel, Hirtenkleidung...);
Einkaufstüten, Rucksäcke, Päckchen als Ausstattung für Passanten, schwarze Puppe; Kassettenrecorder; Kassette mit Weihnachtslieder und Babyweinen, Stühle, Plakat mit der Aufschrift „Mein Kind und ich haben Hunger“
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(Kassette mit Weihnachtsliedern; Kulisse: belebte Einkaufsstraße; Taschen, Einkaufstüten, Rucksäcke mit den Weihnachtseinkäufen; Plakat)
Geschäftiges Straßentreiben: Passanten schleppen dick gefüllte Taschen und begrüßen sich mit „Frohes Fest“, „Schöne Feiertage“... (im Hintergrund Weihnachtsmusik z.B. Süßer die Glocken nie klingen...)
Mitten im Getümmel ein schwarze Frau mit ihrem Baby. Sie hält den gehetzten Passanten ein gut lesbares Schild mit der Aufschrift entgegen „Mein Kind und ich haben Hunger!“ Viele Passanten weichen ihr kopfschüttelnd aus. Einige geben ihr ein paar Münzen.
Leise seufzend zieht sich die Frau mit dem Baby zurück.
{slider Szene 2}
(Kulisse: Kirchen-Außenansicht und Häuser – dann: Kircheninnenraum; Krippe; weihnacht geschmückte Kirche)
Die schwarze Frau mit dem Baby betritt die Kirche. Sie setzt sich in eine Bank, um sich ein bisschen aufzuwärmen. Liebevoll betrachtet sie ihr Kind und zählt die Münzen, die ihr die Passanten gegeben haben. Sie seufzt und ist traurig. Langsam steht sie auf und geht suchend in der Kirche herum. Vor der Krippe bleibt sie stehen und betrachtet sie gedankenvoll.
Dann – nach langem Überlegen – nimmt sie das Jesuskind aus der Krippe und legt es zur Seite. Traurig und zugleich voller Hoffnung küsst sie ihr eigenes Kind und sagt: „Es ist bald Weihnachten. Da kommt sicher bald jemand vorbei. Ein Gläubiger, der mit dir Erbarmen haben wird. Bei dem wirst du es gut haben – besser als bei mir jedenfalls. Von meiner Liebe allein kannst du nicht leben.“ Voller Liebe drückt sie ihr Baby noch einmal an ihr Herz und legt es in die Krippe. Die Mutter geht langsam in eine dunkle Ecke der Kirche.
Als sie weggeht, betritt Frau Meier viele Taschen schleppend die Kirche, um eine wenig auszuruhen und zu beten. Frau Meier stellt ihre Taschen ab, kniet nieder und betet das Rosenkranzgesetz „Jesus, den du o Jungfrau Maria in Bethlehem geboren hast“ (laut) Verstohlen und erleichtert mustert die Mutter die Beterin aus sicherer Entfernung und läuft schließlich weg.
Nach dem dritten Gesetzchen hört Frau Meier ein nahes Kinderweinen (Kassettenrecorder). Sie schaut sich verwundert um und steht schließlich auf. Frau Meier geht in Richtung Krippe und findet dort das schwarze Baby. Entsetzt ruft sie „Um Himmelswillen – welch´ ein Unding! Wie kann man nur anstatt unserer schönen Fatschenkindels ein schwarzes Baby in unsere Krippe legen. Das muss ich sofort dem Pfarrer sagen!“ Sie läuft aus der Kirche (Straßenkulisse) und zum Pfarrhaus auf der gegenüberliegenden Straßenseite.
{slider Szene 3}
(Kulisse: Straßenzug)
Frau Meier kommt entrüstet und vor sich hinschimpfend beim Pfarrhaus an, läutet Sturm und trifft endlich die Pfarrhausfrau Frau Therese. Folgendes Gespräch entwickelt sich.
Frau Meier: „Grüß Gott, Frau Therese“.
Frau Therese: „ Ja, Grüß Gott Frau Meier“:
Frau Meier (aufgebracht): „Stellen sie sich vor, was ich Schreckliches in der Kirche entdeckt habe: ein schwarzes Baby liegt in unserer Krippe. Und unser schönes Fatschenkindl auf dem blanken Boden daneben. So eine Unverschämtheit! (immer lauter) Ein schwarzes Kind in unserer Krippe!“
Frau Therese: „Ja, was Sie nicht sagen. Die Leute schrecken doch vor nichts zurück. Nicht einmal mehr vor dem Heiligen haben sie Respekt.“
Frau Meier nickt zustimmend: „Sie haben ganz recht. Genauso ist es!“
Frau Therese: „Nun lassen Sie uns erst einmal in die Kirche gehen und das Christuskind wieder an seinen Platz in der Krippe legen. Für das schwarze Findelkind wird sich schon irgendeine Bleibe finden.“
Frau Meier und Frau Therese machen sich auf den Weg zur Kirche. Unterwegs treffen sie den Pastoralassistenten Markus mit den Kindern, die sich zur Generalprobe für das Krippenspiel getroffen haben. (Der Pastoralassistent ist von den Kindern umringt; er teilt die Utensilien für das Krippenspiel aus: Kinder ziehen ihre Engelsgewänder an, legen die Engelsflügel an; Hirten nehmen ihre Stöcke und klopfen unruhig auf den Boden, nervöse und hektische Vorbereitungen sind im Gange; Pastoralassistenten versucht di Kinder zur Ruhe zu bringen).
Frau Therese: „Da ist ja unser Pasti! Grüß Gott Markus. Gut, dass wir Sie hier treffen.“
Pastoralassistent: „Grüß Gott die Damen. Was ist denn los? Sie sind ja ganz außer sich.“
Frau Therese: „Stellen Sie sich vor, jemand hat unser wertvolles Fatschenkindl aus der Krippe genommen und auf den blanken Fußboden gelegt. Und statt des Christuskindes ist nun ein schwarzes Baby in unserer Krippe. Ein schwarzes Kind in unserer Krippe, verstehen Sie? (sehr empört und aufgeregt) Wie unverschämt doch die Menschen sind! Einfach ein Neugeborenes in die Krippe zu legen, noch dazu an Weihnachten. Jetzt wo die vielen Feiertage sind. Wo alle Behörden geschlossen sind, und man selbst auch mal seine Ruhe haben möchte. Wir wollten das Kind gerade holen und dann ab damit ins Waisenhaus...“
Pastoralassistent: (etwas vorwurfsvoll) „Ach, Sie haben sich noch gar nicht um das schwarze Findelkind in unserer Krippe gekümmert? Dann werde ich das erledigen. Verlassen Sie sich nur ganz auf mich, meine Damen.“
Frau Therese und Frau Meier gehen weg. Der Pastoralassistent geht mit den Kindern in die Kirche und holt das Baby aus der Krippe. Die Kinder bestaunen das Findelkind und scherzen mit ihm. Pastoralassistent Markus flüstert den Kindern etwas zu, diese nicken eifrig und gehen weg.
{slider Szene 4}
(Kulisse: Kircheninnenraum, Weihnachtslieder von Kassette oder live gesungen; Stühle, festliche geschmückte Kirche...)
In den Kirchenbänken sitzen Frau Therese, Frau Meier und andere Gläubige.
Pastoralassistent: „Ganz herzlich darf ich Sie alle zum Krippenspiel am Heiligen Abend begrüßen. Wir wollen uns gemeinsam erinnern an die Menschwerdung unseres Herrn Jesus Christus, die uns heute auf ganz besondere Weise zuteil geworden ist.“ Er liest das Weihnachtsevangelium (Lk 2, 1-14) laut vor. Die Kinder spielen das Evangelium.
„In jenen Tagen erließ der Kaiser Augustus den Befehl, alle Bewohner des Reiches in Steuerlisten einzutragen. Dies geschah zum erstenmal; damals war Quirinius Statthalter von Syrien. da ging jeder in seine Stadt, um sich eintragen zu lassen. So zog auch Josef von der Stadt Nazaret hinaus nach Judäa in die Stadt Davids, die Bethlehem heißt; denn er war aus dem Haus und Geschlecht Davids. Er wollte sich eintragen lassen mit Maria, seiner Verlobten, die ein Kind erwartete. Als sie dort waren, kam für Maria die Zeit ihrer Niederkunft, und sie gebar ihren Sohn, den Erstgeborenen. Sie wickelte ihn in Windeln und legte ihn in eine Krippe, weil in der Herberge kein Platz für sie war.“
Nach Lk 2,7 eine Pause machen: - hier wird für alle gut sichtbar das schwarze Findelkind vorsichtig und liebevoll in die Krippe gelegt.
Die Gottesdienstbesucher sind erstaunt. Ein Raunen geht durch die Kirche.
Der Pastoralassistent trägt die Frohbotschaft von der Geburt des Herrn weiter bis Lk 2, 14 vor.
„In jener Gegend lagerten Hirten auf dem Feld und hielten Nachtwache bei ihrer Herde. Da trat der Engel des Herrn zu ihnen, und der Glanz des Herrn umstrahlte sie. Sie fürchteten sich sehr, der Engel aber sagte zu ihnen: Fürchtet euch nicht, denn ich verkünde euch eine große Freude, die dem ganzen Volk zuteil werden soll: heute ist euch in der Stadt Davids der Retter geboren; er ist der Messias, der Herr. Und das soll euch als Zeichen dienen. Ihr werdet ein Kind finden, das, in Windeln gewickelt, in einer Krippe liegt. Und plötzlich war bei dem Engel ein großes himmlisches Heer, das Gott lobte und sprach: Verherrlicht ist Gott in der Höhe und auf Erden ist Friede bei den Menschen seiner Gnade.“
Vers 14 wird betont getragen vorgelesen. Dabei Text evtl. abändern in: „Eine Ehre sei Gott in der Höhe und Frieden auf Erden den Menschen, die guten Willens sind.“
(Abschalten des Overheadprojektors: Dunkelheit, Stille und dann leise Weihnachtsmusik z. B. Herbei o ihr Gläubigen...)
{/sliders}
Quelle: Fundus Jugendarbeit
Der BDKJ Speyer bringt jedes in der Adventszeit vier Frühschichten für Jugendliche heraus. In diesem Jahr stehen sie unter dem Titel "Uns geht ein Licht auf". Wir stellen euch auf unserer Homepage die zweite Frühschicht mit dem Titel "Lichtspiel" vor, bei der es um die vielen verschiedenen Lichter geht, denen wir in unserem Alltag begegnen. Eine sehr schöne Vorlage, mit der man nicht nur Frühschichten gestalten kann.
Vorbereitung:
Ausreichend Sitzmöglichkeiten in Kreisform aufstellen.
Den Raum abdunkeln und nur schwach mit Kerzenlicht ausleuchten
Liedblätter/Liederbücher bereit legen
Verteilen der Rollen der Sprecher*innen
Eine Glühbirne und ein Edding pro Teilnehmer*in (Man kann anstatt einer richtigen Glühbirne auch den Umriss einer Glühbirne und Stifte nehmen)
Beim Eintreffen der Teilnehmer*innen kann meditative Musik laufen
Begrüßungdurch Leiter*in
Zu unserer zweiten Frühschicht im Advent 2008 darf ich euch alle ganz herzlich begrüßen. Schön, dass wir uns gemeinsam auf den Weg durch den Advent machen können. In diesen Frühschichten wollen wir ganz bewusst Schritte auf Weihnachten zugehen. So beginnen wir diese zweite Frühschicht im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen.
Lied: Ein Licht in dir geborgen
Einleitung: Sprecher*in 1 „Uns geht ein Licht auf“ lautet der Titel der Frühschichten in diesem Jahr. Gerade in dieser Jahreszeit, in der die Tage immer kürzer und die Zeit der Dunkelheit immer länger wird, denken wir oft auch an die dunklen Zeiten unseres Lebens. Das kann uns Angst machen. Gemeinsam wollen wir uns auf den Weg machen aus dieser Dunkelheit heraus, aus allem heraus, was uns Angst macht. Wir machen uns auf den Weg, um das Licht zu finden, das unser Leben aus dem Dunkel herausführt.
Sprecher*in 2 In der ersten Frühschicht haben wir uns mit den Dunkelheiten und Ängsten in unserem Leben beschäftigt. Doch trotz aller Dunkelheit leuchtet uns immer wieder ein Licht auf.
Leiter*in Die zweite Frühschicht trägt den Titel: Lichtspiel.
Vertiefung Die nachfolgenden Schlagworte sollen zügig hintereinander, wenn möglich aus verschiedenen Richtungen gelesen werden.
Sprecher*in 3 Kerze Laser
Sprecher*in 1 Neonlicht Lichtorgel
Sprecher*in 2 Sonne Stroboskop
Sprecher*in 3 Scheinwerfer Sicherung
Sprecher*in 1 Spotlight Taschenlampe
Sprecher*in 2 Blitz Vollmond
Sprecher*in 3 Funke Streichholz
Sprecher*in 1 Feuer Glut
Sprecher*in 2 Tag Lagerfeuer
Sprecher*in 3 Elektrizität Sternenhimmel
Sprecher*in 1 Atomkraft Ampel
Sprecher*in 2 Lichtgeschwindigkeit Leuchtsignal
Sprecher*in 3 Reflektor Laterne
Sprecher*in 1 Glühbirne Straßenlampe
Sprecher*in 2 LED Glühwürmchen
Leiter*in Es gibt unzählig viele Arten und Erscheinungsformen von Licht und Helligkeit. Einige geben uns Orientierung, andere verwirren uns mehr, und wieder andere lenken uns vom Eigentlichen ab.
Sprecher*in 3 Wir haben das licht! Die Strahler auf Werbespots gerichtet und jene, die den Fußballplatz in der Nacht erhellen.
Sprecher*in 1 Wir warten auf das Licht! Auf ein Licht in der Morgendämmerung und auf das Licht am Ende eines Tunnels
Sprecher*in 3 Wir haben das Licht! Die Neonlichter in den Supermärkten und die Präzisionslampen in den Operationssälen.
Sprecher*in 1 Wir warten auf das Licht! Auf ein Licht, das sich in Tautropfen und Eisblumen bricht und das Licht im Flimmern der Hochsommerhitze und auf Schneefeldern.
Sprecher*in 3 Wir haben das licht! Die Lichterketten in den Einkaufsstraßen vor Weihnachten, die Kerzen auf den Tischen in Restaurants und die Farbblitze aus den Lichtorgeln.
Sprecher*in 1 Wir warten auf das Licht! Auf das Licht, das jemand beim Essen entzündet und das Licht der Nachttischlampe am Ende eines schweren Tages.
Stille
Aktion Glühbirnen und Eddings werden in die Mitte gelegt
Leiter*in Auf welches Licht warten wir? Welche Lichter brauchen wir in unserem Leben? Wir laden euch ein eine Glühbirne und einen Stift aus der Mitte zu nehmen und auf die Glühbirne zu schreiben, was euch zu diesen Fragen einfällt. Auf welches Licht warte ich? Welche Lichter brauche ich in meinem Leben?
Bei dieser Aktion kann meditative Musik laufen.
Achtung! Technischer Hinweis: Die beschrifteten Glühbirnen dürfen nicht mehr als Leuchtmittel benutzt werden, da sie an den beschrifteten Stellen überhitzen können. Dies kann ein Zersplittern zur Folge haben!
Lied: Du bist das Licht der Welt
Geschichte Sprecher*in 2 Als das kleine Licht in einer kalten Winternacht auf der Suche nach einer sinnvollen Aufgabe war, verirrte es sich in einer der waldreichen Gegenden. Es wanderte voller Hoffnung weiter und nach vielen Stunden kam es schließlich in ein kleines Land, in dem Tag und Nacht tiefe Dunkelheit herrschte. in diesem Land wohnten auch Leute und diese liebten eigenartigerweise die Finsternis mehr als das Licht. Das kleine Licht erinnerte sich sogleich an einen Spruch aus der Bibel, dass jene das Licht hassen, die Böses tun. Solange es dunkel ist, können Unrecht und Neid gedeihen. Aber jetzt war dieses kleine Licht in dieser Finsternis aufgetaucht. Es war einfach da und es stellte sich mitten auf den riesigen Platz der finsteren Stadt.
„Was willst du, du winziges, kleine Ding?“ hörte man Stimmen aus der trägen und furchterregenden Dunkelheit. Alle Dunkelheiten der weiten Umgebung waren nämlich irritiert von dem kleinen Licht. Bis an die Grenzen des Landes wurde das kleine, winzige Licht bemerkt und konnte von weit her gesehen werden.
Das kleine Licht gab keine Antwort, bewegte sich aber auch nicht von der Stelle. Mit der kleinen Flamme nahm es allen dunklen Machenschaften die Kraft. Diese kleine Flamme mit dem schwachen Schein machte es unmöglich, dass die finsteren Mächte weiter ihre Herrschaft aufrecht erhalten konnten. Drohend und mit aller Kraft wehrten sie sich wohl gegen dieses unscheinbare kleine Licht, aber sie mussten schließlich ihre Machtlosigkeit einsehen. Das kleine Licht schimmerte sanft in das ganze Land und gab allen darin Lebenden ein wenig die heimlich ersehnte Wärme und verstreute die Hoffnung nach ein wenig Geborgenheit.
Überleitung Leiter*in
In unserem Raum befinden sich auch einige Kerzen. Wir wollen nun ihren Lichtschein beobachten und auf uns wirken lassen
Stille
Fürbitten Sprecher*in 3 Gott, wir leben in einer Welt, die von vielen Lichtern erhellt wird. Oft ist es trotzdem nicht einfach, den richtigen Weg zu finden. Deshalb bitten wir:
Sprecher*in 1 Hilf uns in der Fülle der verschiedenen Lichtquellen die zu erkennen, die uns unserem Ziel näher bringt. Schenke uns dein Licht.Alle: Schenke uns dein Licht
Sprecher*in 2 Lass die Menschen, die in ihrem Leben Irrlichtern gefolgt sind den Mut haben, den begonnen Weg zu verlassen und sich neu zu orientieren. Schenke uns dein Licht.Alle: Schenke uns dein Licht
Sprecher*in 1 Gib uns die Kraft, selbst für andere zum Wegweiser und zur Lichtquelle zu werden. Schenke uns dein Licht.Alle: Schenke uns dein Licht
Sprecher*in 3 Gott, lass uns wach und aufmerksam durch die verschiedenen Lichtspiele der Welt gehen und kritisch abwägen, was uns und anderen gut tut. Sei du dabei unserer Leuchtsignal. Amen
Überleitung Leiter*in Als Zeichen unserer Gemeinschaft reichen wir uns die Hände und beten das Vater unser:
Vater unser
Impuls Sprecher*in 2 Dezember-Inflation
Keine Firma ohne Feier, kein Büro und auch kein Heim, überall dieselbe Leier, überall derselbe Reim. Ob Verein, Behörde, Schule, überall dieselbe Spule: Weihnachtsbäume, Engelshaar, sanfte Reden, Jahr für Jahr, Phrasen, Rührung, dann Bescherung, amtliche Gesichtsverklärung, Weihnachtsmänner, Weihnachtsfrauen, Kinder, die nicht kindlich schauen, Propaganda, Unterhaltung, ziemlich große Lärmentfaltung, Tombola und Krippenspiel
Weihnachtsfeierinflation
-Ganz am Rande-
Gottes Sohn...
Kurze Stille
Segen Leiter*in Geht dir ein Licht auf?
Guter Gott, segne uns und dieses aufgegangene Licht im Namen des Vaters und des Sohnes und des heiligen Geistes.
Lied Licht der Liebe
aus: Kontakt-Bausteine Nr. 40, BDKJ Speyer